Gewicht vs. Größe – was zeichnet ein gutes Zelt bei Wander Urlauben aus?

Zelt unter den Sternen
Foto: canipel via Twenty20

>Bei vielen ist Trekking mit Camping beliebt und dafür wird oft ein 2-Personen-Zelt mitgeführt. Bei einem Outdoor-Erlebnis handelt es sich nicht nur um einen tollen Urlaub, sondern es ist möglich, den Alltag und Stress für einige Zeit komplett zu vergessen. Umringt von der Natur und der frischen Luft wird Kraft geschöpft und zugleich körperlich betätigt.

Für viele Outdoor-Fans ist das Übernachten unter dem Sternenhimmel ein Traum. Am Abend ein Lagerfeuer, die Seele baumeln lassen und einfach die Umgebung auf sich wirken lassen. Danach geht es dann ab in den Schlafsack im mitgeführten Zelt. Für viele Menschen ist das Campen die perfekte Abwechslung zum alltäglichen Leben. Sie wollen weg von Lärm, Abgasen und Hektik. Während die einen lieber den Urlaub im Hotel am Strand vorziehen, zieht es andere in die Ruhe und Einzigartigkeit mit Natur, Zelt und Lagerfeuerromantik.

Das Backpacker-Zelt – das schwere Gepäckstück

Das Zelt ist das schwerste Gepäckstück, das im Trekking-Urlaub mitgeführt wird. Wichtig ist es, das Gewicht nicht zu hoch ausfällt. Wer mit Rucksack und Zelt unterwegs ist, für den heißt es: Gewicht reduzieren.

Wer Solo unterwegs ist, der benötigt kein 2-Personen-Zelt, sondern in dem Fall ist ein leichtes Trekkingzelt mit ultraleichtem Material empfehlenswert. Jedoch haben diese Zelte Nachteile, denn sie sind spezieller als die zumeist bevorzugten, leichten frei stehenden Trekkingzelte. Aus diesem Grund empfehlen Experten diese nicht im Allgemeinen für gelegentliche Rucksack-Touristen, die vielleicht einmal über dem Jakobus-Pilgerweg wandern möchten.

Bei der Wahl der Ausrüstung gibt es Vor- und Nachteile und die eigenen Anforderungen sollten zuvor bekannt sein, bevor es daran geht ein Zelt für den nächsten Wanderurlaub zu kaufen.

Ein Campingzelt kaufen – darauf sollte geachtet werden

Je nach Reisezweck und Anzahl der Mitreisenden bietet der Handel ganz unterschiedliche Modelle an. Für den Wanderurlaub oder die mehrtägige Fahrrad-Tour ist ein handliches Pop-Up-Zelt, das unkompliziert zu transportieren ist, genau das richtige. Oder soll es doch eher ein geräumiges Tunnelzelt sein, das viel Platz für Gepäck und Mitreisende bietet? Ein jeder muss dies für sich selbst entscheiden – wichtig ist jedoch, dass das Zelt stabil verarbeitet, wetterfest und gut belüftet ist.

Die Auswahl und die Preisspanne bei Trekkingzelten ist riesig und somit ist es nicht einfach, ein gutes 1 oder 2 Personenzelt zu finden, dass den eigenen Bedürfnissen entspricht. Zu guter Letzt ist es wichtig, zuerst einmal festzulegen, wofür das Zelt angeschafft wird und in welchen Regionen dieses zum Einsatz kommt.

Wahrscheinlich wird es auf einen Kompromiss hinauslaufen, da niemand das Budget noch die Lust hat, sich gleich mehrere Trekkingzelte anzuschaffen. Also wird die Wahl auf ein Zelt fallen, das flexibel einsetzbar ist. Drei Faktoren sind hier wichtig: Gewicht, Komfort und Wetterbeständigkeit.

Das Gewicht

Besonders beim Trekking und Backpacking sollte das Zelt, dass auf dem Rücken getragen wird, nicht schwerer als zwei Kilogramm sein. Jedes Kilo mehr an Ballast verlangsamt das Tempo und zehrt an den Kräften. Somit wird nicht nur mehr Zeit für die Tour benötigt, sondern es werden auch mehr Wasser und Proviant benötigt – was den Rucksack schwerer macht.

Heutzutage wiegen die hochwertigen ultraleichten Trekkingzelte für eine Person teilweise unter einem Kilogramm, während die für zwei Personen nur einige hundert Gramm mehr wiegen. Selbst mit einem geringen Budget sind leichte und günstige Zelte zu finden, die sich prima auf dem Rücken tragen lassen.

Der Komfort

Der Komfort eines Zeltes ist wichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob auf der Trekking-Tour oder der Fernwanderung. Komfort heißt bspw. eine angenehme Sitzhöhe und ein Einstieg, bei dem keine Yoga-Übungen ausgeführt werden müssen, um ins Zelt zu kommen.

Bei längeren Trekking-Touren und Wanderungen lässt es sich nicht vermeiden, dass das Wetter auch einmal schlechter ist oder ein Dauerregen einsetzt. Denn ist genügend Platz vorhanden, dann stellt es kein Problem dar, zu kochen oder einfach abzuschalten und sich auszuruhen.

Leider weist großer Komfort zugleich einen großen Haken auf, denn dieser geht zu Lasten des Gewichts. Denn ein größeres Zelt bedeutet mehr Gewicht aufgrund des Gestänges und Materials.

In dieser Hinsicht gibt es jedoch gute Nachrichten, denn mittlerweile gibt es auch hochwertige Trekkingzelte, die höchsten Komfort bieten und zugleich mit einem geringen Gewicht überzeugen.

Die Wetterbeständigkeit

In der Regel überzeugen die modernen Marken-Zelte durch eine hervorragende Wetterbeständigkeit. Selbst bei Platzregen und einer hohen Wassersäule halten sie dicht. Aber dennoch ist es wichtig, das Zelt regelmäßig zu imprägnieren. Darüber hinaus sollten die Nähte von innen von Hand „getapt“ werden. Zu guter Letzt sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass der Steg am Boden möglichst hoch ist. So kann kein Wasser über den Rand ins Innere laufen.