Sardinien ist das perfekte Ziel für einen aktiven und gleichzeitig entspannten Urlaub, ideal zum Beispiel für Wanderfreunde! Ob es ein zünftiger Urlaub in den Bergen mit Besuch der vielen kleinen Bergdörfer werden soll, die Entdeckung der vielen Sehenswürdigkeiten oder Relaxen an einigen der schönsten Strände Europas – Sardinien hat für jeden das Passende zu bieten!
Viele, die Sardinien besucht haben, heben insbesondere den schönen Duft hervor, der die Insel einhüllt. Dieser Duft kommt einerseits von den vielen würzigen Kräutern und den Feigenbäumen, die überall am Straßenrand zu sehen sind, andererseits spielt natürlich die Meeresluft eine wichtige Rolle für das unverwechselbare Bouquet.
Vielfalt, die begeistert
Nur weil Sardinien quasi keine historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, heißt das nicht, dass es nicht viel zu sehen gibt! Die Provinz Olbia Tempio etwa ist einer der schönsten Orte auf Sardinien und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Von dort lassen sich tolle Wanderungen an die atemberaubenden Strände starten, die vielfältigen Hotels und Appartements bieten den idealen Ausgangspunkt dafür.
Sollte das Wetter einmal nicht zum Wandern und Baden taugen, gibt es für jeden eine breite Palette von Aktivitäten. Tipp: Wer von seinem Urlaubsgebiet etwas mehr erfahren möchte, der sollte dem jeweiligen Ortsmuseum einen Besuch abstatten. Und natürlich gilt es auch, die vielen kulinarischen Erlebnisse nicht zu verpassen, welche Sardinien zu bieten hat. Ganz nach Lust und Laune bieten sich – typisch für Italien – wunderbar authentische Pizzen und Pastagerichte an, aber auch die sardischen Spezialitäten sollte keiner verpassen. Und wer nicht auswärts speisen möchte, kauft die Zutaten frisch beim Händler und bereitet sich sein Urlaubsmahl im Ferienhaus oder der Ferienwohnung selbst zu. Ein Spaß für die ganze Familie!
Geografie & Lage
Sardinien liegt etwa 180 km vom italienischen Festland entfernt, dazwischen befindet sich das Tyrrhenische Meer. Im Norden, in einer Entfernung von etwa 11 Kilometern, lässt sich bei gutem Wetter sogar die Insel Korsika erspähen. Die beiden Inseln sind durch die Straße von Bonifacio (ital. „Bocche di Bonifacio“) voneinander getrennt. Die Durchfahrt, welche eine Tiefe von lediglich max. 70 m aufweist und wegen seiner widrigen Witterungsbedingungen, Meeresströmungen, Untiefen, Felsen und Riffe bei den Seefahrern berüchtigt ist, ist für Schiffe mit gefährlicher Ladung gesperrt.
Die autonome Region Sardinien war lange nur in die drei Provinzen Cagliari, Sassari und Nuoro unterteilt. Im Jahr 1974 kam die Provinz Oristano dazu. Seit 2005 gibt es vier weitere Provinzen: Olbia-Tempio, Ogliastra, Carbonia-Iglesias und Medio Campidano. Mit den vorgelagerten Inseln erreicht Sardinien eine Küstenlänge von etwa 1.848 km. Die größten dieser Inseln sind Sant’Antioco, Asinara, San Pietro, La Maddalena und Caprera. Verglichen mit der Gesamtfläche Sardiniens von 24.090 Quadratkilometern sind diese Inseln mit insgesamt 245 Quadratkilometern allerdings recht klein.
Fast vier Fünftel der Fläche Sardiniens ist bergig, daher ist die Insel auch bei Wanderern so beliebt. Der höchste Berg ist mit 1.834 Metern der „Punta La Marmora“ im zentral gelegenen Gennargentu-Gebirge, welcher auch als das „Dach Sardiniens“ bezeichnet wird. Am „Bruncu Spina“, dem zweithöchsten Berg des Gebirges, befindet sich nahe der Gemeinde Fonni übrigens der einzige Skilift Sardiniens.
Tipp für Wanderer und Kletterer: Für diese Aktivitäten sind der Frühling und der Herbst die empfohlenen Jahreszeiten, weil es im Sommer oft sehr heiß werden kann.
In eben diesem Sommer verführt Sardinien mit seinen wunderbaren Stränden. Die bekanntesten Küstenabschnitte sind die Costa Smeralda, die Costa Rei, die Costa Verde, die Costa Paradiso und die Costa del Sud. In den Monaten Juli und August kann es an den meisten Stränden jedoch recht lebhaft zugehen. Wem es zu voll ist, der kann alternativ ein Boot mieten auf Sardinien und sich dann auf dem Wasser entspannen.
Anreisetipps für Sardinien
Die Anreise nach Sardinien erfolgt üblicherweise mit der Fähre oder dem Flugzeug. Wer mit dem eigenen Auto auf die Insel fahren will, kann beispielsweise mit der Fähre von Genua nach Sardinien übersetzen. Alle anderen sollten die Kombination Flug und Mietwagen in Betracht ziehen, um sich im Urlaub flexibel bewegen zu können. Der öffentliche Nahverkehr taugt dazu nur bedingt, weil relativ spärlich ausgebaut. Neben den Verkehrsflughäfen von Cagliari, Olbia und Alghero gibt es auf Sardinien noch zwei kleinere Flugplätze bei Oristano und Arbatax, die von einigen Chartergesellschaften bedient werden.
Apropos Mietwagen: Autovermietungen findet man an den meisten Flughäfen oder auch in vielen größeren Orten auf Sardinien. Die Kapazitäten an Fahrzeugen sind in der Hochsaison jedoch schnell erschöpft. Daher sollte man am besten recht weit im Voraus buchen, um Enttäuschungen zu vermeiden. Tipps zu günstigen Mietwagen finden sich u. a. in den Urlaubsgruppen der sozialen Netzwerke und in Bewertungsportalen.